Bist du ein Heyoka Empathe?


Nein, ich bin keiner ;)


Ich habe den Namen von den Lakota übernommen. Ich habe die Schwitzhüttenausbildung bei jemandem gemacht, der selber von einem Lakota ausgebildet wurde. Deshalb war mir Heyoka ein Begriff.




In der Tradition der nordamerikanischen Indianer ist der Heyoka nicht nur der Clown, auf den man sich wegen seiner Possen und seines grenzsprengenden Spieles freut. Er ist auch der wohlwollende Narr, der zugleich Spieler, Schamane und Lebenslehrer ist.


Ich sehe mich auch nicht als dieser Heyoka. Ich bin zwar ein Ureinwohner, aber nicht Nordamerikas, sondern des schönen Schwarzbubenlandes. Für mich ist es daher wichtig, alles in meinem Stil zu machen und keine anderen Kulturen zu kopieren. Die Sachen, die ich mache sind aber universell. Lachen, Feuerlaufen und Schwitzütten gab und gibt es auf der ganzen Welt. Und ich möchte meine Art dazu beisteuern. Ich würde mich auch nie als Schamane oder Lebenslehrer bezeichnen. Ich habe selber noch genug zu lernen. Wer hat das nicht? Aber es kann ein leitender Stern am Horizont sein, der wohlwollende Narr, der zugleich Spieler Schamane und Lebenslehrer ist werden zu wollen. Und einiges habe ich tatsächlich auch schon zu bieten :) Ein Roshi (Lehrer im Zen-Buddhismus) hat mir auf einem Street-Retreat mal gesagt: «Viele begehen den Fehler, zu warten bis sie erleuchtet sind, bevor sie anderen etwas mitgeben. Man sollte schon vorher damit anfangen. Und du hast schon vieles zu geben.»


Nun wollte ich aber eigentlich über den Heyoka Empathe schreiben…


Auch das bin ich nicht. Ehrlich gesagt ist mir dieser Ausdruck erst beim Surfen auf Youtube begegnet. Aber wie wir noch sehen werden ist auch dies Durchaus ein Leitstern, dem man nachfolgen kann.


Wikipedia sagt zu den Empathen: «Als einen Empathen (auch Empath) bezeichnet man eine meist hochsensitive Person (HSP), die einen sehr stark ausgeprägten Sinn für Empathie hat. Der Empathe ist in der Regel dazu fähig, sich so weit in einen anderen Menschen hinein zu versetzten, so dass er dessen Emotionen und psychische Beschaffenheit nachvollziehen oder gar nachempfinden kann, auch dann, wenn er zur Person keinen direkten Kontakt hat oder jemals mit ihr richtig kommuniziert hat. Empathen tauchen auch in der Fantasy- und Scince-Fiction-Literatur auf. Dort werden sie als Wesen beschrieben, die Emotionen aufsaugen bzw. aufnehmen können und ebenfalls können sie diese manipulieren.


Aber lassen wir die Marvel Comics und Filme mal beiseite (auch wenn ich diese mag)..



Nun gibt es verschiedenee Arten von Empathen. Einer davon ist der Heyoka Empathe, der oft als einer der stärksten bezeichnet wird.


Bist Du einer?



Hier sind neun Anzeichen, dass du einer sein könntest:


1. Du unterbrichst dauernd andere Leute. Du bist unglaublich ungeduldig und kannst es daher nicht erwarten, deine Geschichten zu erzählen. Während viele diese Eigenschaft als unangenehm und unangemessen empfinden, kannst du nichts dafür, denn diese Eigenschaft ist angeboren und ein wichtiger Teil deiner Persönlichkeit. Hast du eine Idee, kommt direkt das Bedürfnis diese umsetzen zu wollen. Du steckst voller Tatendrang und kannst es kaum erwarten, deine Projekte direkt in Angriff zu nehmen.


2. Du schläfst häufig unruhig und wachst voller Ideen auf. Eigentlich schläfst du wie ein Stein. Zumindest dann, wenn alles, was gemacht werden muss, erledigt ist. Das kommt allerdings selten vor. Sobald du unbeendete Aufgaben hast, dich irgendwas belastet oder dir irgendetwas auf dem Herzen liegt, ist es vorbei mit dem ruhigen Schlaf. Du wälzt dich unruhig hin und her und überlegst, wie sich die Dinge zum Guten wenden lassen. Auch unterbewusst lassen dich bestimmte Themen einfach nicht los. Du schläfst gut, wachst aber voller Ideen und Tatendrang auf? Auch das ist ein sicheres Zeichen, dass du ein Heyoka bist. Während du schläfst arbeitet dein Gedächtnis weiter an Lösungen.


3. Du lebst in deiner Fantasie. In deinem Kopf spielen sich immer Fantasien ab, wie das Leben sein könnte, wenn du andere Entscheidungen getroffen hättest. Zwar stehst du voll hinter deinen Entscheidungen. Du malst dir aber trotzdem aus, wie es wäre, wenn du dich anders entschieden hättest.


4. Du bist eine Inspiration für andere. Tiefgründige Gespräche sind deine Leidenschaft. Kein Wunder also, dass du vielen Menschen als Inspirationsquelle dienst. Du regst die Menschen dazu an, verschiedene Sichtweisen zu betrachten und über den Tellerrand hinwegzuschauen.


5. Du schwimmst gegen den Strom. Gegenteilige Meinungen anzunehmen bereitet dir keine Bauchschmerzen. Du hast keine Probleme damit gegen den Strom zu schwimmen und Handlungen zu vollziehen, die sich andere nicht trauen würden. Das macht dich einzigartig. Allerdings kommt deine Art nicht bei jedem an, so dass du ab und zu aneckst.


6. Du hast eine kreative Ader. Kreativität liegt dir ganz besonders. Das bedeutet nicht unbedingt, dass du gut malen, zeichnen oder musizieren kannst. Stattdessen hast du immer neue und spannende Ideen, auf die andere normalerweise nicht kommen würden.


7. Du bist empathisch. Du hast eine stark ausgeprägte Empathie. Das bedeutet, dass du dich besonders gut in andere hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden kannst. Verspürt jemand Freude, bist du glücklich. Die Gefühle von anderen sind dir wichtig.


8. Obwohl du sehr gerne mit anderen zusammen bist, ziehst du dich auch sehr gerne mal alleine zurück. So kannst du deine Gedanken und Gefühle ordnen.


9. Du bist sehr ehrlich. Wenn du das Problem eines anderen siehst, dann zeigst du es ihm auf. Einem anderen den Spiegel vorzusetzen und eventuell sogar Scherze zu machen kann eine neue Denkweise bringen, wenn man ein Problem hat. Um sein Leben zu ändern, muss man zuerst die Sichtweise auf das Leben ändern. Du bist oft eine grosse Hilfe dabei, auch wenn du aufpassen musst, dass du für die anderen nicht zu schmerzhaft wirst. Aber weil dir die Gefühle von anderen wichtig sind, passt du dabei auf.





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